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19.11.2005
Die Norweger um Stephan Groth begeistern in Sachsen - von 'Spiritual Reality' bis 'In This Together'
Dank in diesem Jahr steil ansteigendem Bekanntheitsgrad durch das aktuelle Album bei neuem Label ist APOPTYGMA BERZERK (leider?) längst dem Status eines Geheimtipps der Electro-Szene entwachsen. Und so war die Konzerthalle an diesem Samstagabend proppevoll.


SONO, die Vorband bildete mit ihrer synthetischen Musik einen gelungenen Einstand zum Headliner und hatte augenscheinlich auch im Publikum bereits eine reichliche Anzahl Fans versammelt.
Mit besonderem Stolz kündigte der Sänger ein Stück an, welches gemeinsam mit dem Live-Schlagzeuger von APOPTYGMA BERZERK performt wurde. Dessen Ankunft auf der Bühne wurde frenetisch bejubelt - ein deutlicher Hinweis darauf, was uns an diesem Abend noch erwarten sollte. Das Publikum war jetzt für die BERZERKer aus Norwegen bereit.

Die fast einstündige Wartezeit ließ die Fans ungeduldig werden. Schließlich wurden sogar APOPTYGMA-Sprechchöre laut und dann war es endlich soweit: Stephan Groth und seine Live-Crew erschienen auf der Bühne. Schon mit dem ersten Song "Eclipse" stieg die Stimmung auf 100 Prozent und blieb über den Verlauf des ganzen Konzertes auf diesem hohen Level.
Wie man an den Reaktionen des Publikums ablesen konnte, hatte sich eine angenehm zusammengesetzte Mischung aus Fans der älteren Garde sowie jüngerer Fans eingefunden.
So kamen Songs von älteren Veröffentlichungen bis zurück ins Jahr 1992 und auch die neueren Erfolgsnummern gut an - jedes Stück wurde gefeiert.

Stephan, gut gelaunt und gewohnt lässig, animierte die absolut textsicheren Fans vielfach zum Mitsingen. Seinen hochgeschlossenen Lackmantel legte er recht schnell zur Seite und erschien nun, mit einem schwarzen T-Shirt, eher schlicht gekleidet. Seine Musiker waren hingegen schon auffälliger gestylt. Die Spielfreude merkte man ihnen allen deutlich an. Geir am Keyboard schien fassungslos über die endlose Energie der Fans. "Wow!!!" - sein Kommentar.
Nach dem regulären Set verließ die Band die Bühne, ließ sich jedoch schnell zu Zugaben hinreißen. Hier kam unter anderem endlich der Klassiker "NON STOP VIOLENCE" zur gefeierten Aufführung. Schließlich verabschiedeten sie sich mit "BITCH" von einem absolut von diesem Abend begeistertem Publikum. Der Drummer trennte sich noch von einigen heißbegehrten Teilen seines Equipments, indem er sie den Fans schenkte. Und auch Geir war freigiebig. Nach kurzer Andeutung entschied er sich jedoch, seinen Laptop noch zu behalten ;-) Schließlich gibt es im Rahmen der Tour noch einige Shows zu spielen……………
alle Daten dieser Tour 2005:
16.11.05 Hamburg - Markthalle (D)
17.11.05 Mainz - KUZ (D)
18.11.05 München - New Backstage (D)
19.11.05 Dresden - Strasse E (D)
20.11.05 Berlin - Columbia Club (D)
23.11.05 Dortmund - Soundgarden (D)
24.11.05 Herford - X (D)
25.11.05 Hannover - Capitol (D)
26.11.05 Sweden, Stockholm Münchenbryggeriet
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