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Gegen 13:45 Uhr standen wir also vor den Toren zur Festwiese.
Gott sei Dank hatten wir noch ein paar alte Bekannte getroffen, so dass das Warten durch eine angeregte Konversation über DM überbrückt werden konnte. Und Gott sei Dank hatten wir auch einen zum Sonnenschirm umfunktionierten Regenschirm dabei, um der Hitze ein klein wenig ausweichen zu können.
Die Sonne war ja fast unerträglich...
Gegen halb 5 öffneten sich dann die Tore und es gab kein Halten mehr.
Die Massen stürmten nach vorn, um in den abgesperrten Bereich vor der Bühne zu gelangen. Im Eiltempo rannten wir also mit und sicherten uns so einen guten Platz.
Bis zum Auftritt von DM spazierten wir dann über die Festwiese, tranken das eine und andere Radler und verzehrten Bratwürste und Eis... Dank unseres Bändchens konnten wir ja jederzeit wieder zurück direkt vor die Bühne.
Die erste Vorband sah zwar vielversprechend aus, doch konnte sie die Erwartungen nicht im Geringsten erfüllen. Die zweite Vorband, Goldfrapp, haben offensichtlich einen größeren Namen, als dann wirklich Qualität dahinter steckt... Na wie auch immer. Schließlich waren wir ja auch wegen Depeche Mode da.
Und die enttäuschten uns dann keinesfalls. Zu den Songs braucht man kein Wort mehr zu verlieren, denn die Setlist war und ist ja hinreichend bekannt. Überraschungen gab es daher keine.
Dennoch: Photographic und Nothing’s Impossible waren einfach genial.
Wir standen auf der „Martin-Seite“ und konnten ihn die ganze Zeit aus nächster Nähe bewundern. Der Mann hat es einfach mal drauf. Was für eine Stimme! Leider kam er nur viel zu kurz bei „Home“ auf den Steg.
Auch Dave sang diesmal fantastisch. Mittlerweile schafft er es sogar, die ersten Zeilen bei Precious richtig zu singen und die Töne zu treffen. Das war ja zu Beginn der Tour im Winter nicht der Fall... Die Musik war also der Hammer.
Einzig das Publikum konnte nicht richtig für Stimmung sorgen. Selbst im abgesperrten Bereich vor der Bühne sah es eher trist aus (wenn man es mal vergleicht mit der Waldbühne, wo ich am 12.07.2006 sein durfte). Unter den 60.000 Leuten in Leipzig waren wohl zum großen Teil die typischen Radio Jump-Hörer. Die wollten eben nur Personal Jesus und Enjoy The Silence hören. Das war etwas schade.
Aber dennoch war das Konzert ein schöner Abschluss. Ich war jedenfalls etwas traurig, dass diese Tour nun vorbei war und bin froh, dass ich Depeche Mode in diesem Jahr ganze 6 Mal sehen konnte.
Text: Robert aka UltraHalo
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Step 2: Die Tourdaten und das Chaos um die Tickets
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