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18.08.2006
THE BIRTHDAY MASSACRE Galerie >>
Tja, wer hätte das gedacht, daß mein mit Abstand bestes Konzert in diesem Jahrhundert-Sommer in einer verrauchten Halle stattfinden würde. Und wer hätte damit gerechnet, daß ein solcher Top Act vor so wenig Publikum spielen muß?
Doch der Reihe nach. Es geht um den Auftritt der kanadischen Horrormelodicmetaller, wie ich sie mal nennen möchte, der solchermaßen zum Großereignis wurde. Angeschoben wurde er durch die sehr interessante Rockband "Lumsk" aus Norwegen, die bereits für gute Stimmung in der viel zu leeren Halle sorgten. Die Songs waren ausgereift und wurden tadellos präsentiert. Ein Fingerzeig dafür, daß man die Band wohl nicht zum letzten Mal in deutschen Landen gesehen haben wird.
Nach einer durch technische Problemchen etwas längeren Pause, die aufgrund der großen Hitze viele nötig hatten, kamen nach einem ziemlich ausgedehnten Intro The Birthday Massacre auf die Bühne, nein: eigentlich erstürmten sie diese und brannten in der Folgezeit ein Wahnsinnsfeuerwerk ab. Allen voran natürlich die unglaubliche Sängerin Chibi, die stimmgewaltig und gutgelaunt das Publikum eroberte.
Es war faszinierend zu sehen, wie die Bandmitglieder auf der doch recht kleinen Bühne durcheinander liefen, knieten, sprangen, dabei musizierten und das alles mit einer Leichtigkeit, die an ein Wunder grenzte. Nur einmal klemmte das Mikrophon-Kabel von Chibi an der Monitorbox, aber ich da ich strategisch günstig stand, konnte ich das Malheur beheben ...
Die Songs stammten zumeist vom aktuellen Album "Violet", das im Gegensatz zum Erstling "Nothing & Nowhere" auch in Deutschland erhältich ist (das Debutalbum kann man aber im Band-Shop bestellen) und bereiteten dem Auftritt durch ihre hymnischen Melodien ein solides Fundament.
Wertung LUMSK
Performance: 7
Musik: 6
Licht: 10
Sound: 9
Wertung THE BIRTHDAY MASSACRE
Performance: 10
Musik: 10
Licht: 7
Sound: 9
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