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Montag, 25.12.2006
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"Alle Jahre wieder…" wie es in dem bekannten Weihnachtslied heißt, fand am 25. Dezember das Darkstorm-Festival statt. Dieses Jahr gab es ein besonders Jubiläum, denn bereits zum 10.mal richtete InMove dieses Festival aus. Dem Besucherstrom hat es nicht geschadet. Im Gegenteil! Man kam zahlreicher als je zuvor in die Stadthalle Chemnitz.
Neben Konzerten in zwei Räumlichkeiten, wurde der stark 70er-Jahre-Charme verströmenden Location inmitten der City durch zahlreiche Merchandise-Stände und einen kleinen Mittelaltermarkt etwas szenetypisches Flair eingehaucht.
Nun aber zur Musik. Problemlos konnte man von allen Bands etwas mitbekommen, denn die zeitlichen Überschneidungen der Auftritte in den zwei Hallen war minimal. Eine gute Lösung!
Eröffungsact der Jubiläumsveranstaltung waren die Newcomer EMINENCE OF DARKNESS. Diese vermochten das Publikum allerdings noch nicht so sehr zu begeistern.
Ganz anders sah es da kurze Zeit später bei WELLE: ERDBALL aus. Der große Saal war jetzt knackig gefüllt. eine gewisse Nervosität war der Band fast über das gesamte Set hin anzumerken. Die Fans nahmen dies jedoch gelassen und feierten Honey, Alf und Co überschwenglich. Für die Band konnte es nach der erfolgreichen Tour durch Skandinavien keinen bessere. Tourneeabschluß geben.
Nun ein Sprung ins Mittelalter, gepaart mit elektronischen Klängen, denn als dritte Band spielten die Berliner TANZWUT auf ihren historischen Instrumenten und Dudelsäcken.
Während dessen begannen im Kleinen Saal IMPLANT aus Belgien mit ihrer minimalistischen Show. Sie boten eine interessante Mischung aus Industrial und EBM-Elementen und sorgten damit für rhythmisch zuckende Tanzbewegungen im Publikum. Das Duo, bestehend aus Len Lemeire und Jan D'hooghe bezeichnet seinen Sound selbst als psychedelischen Electro und dürfte in Chemnitz einige neue Freunde hinzugewonnen haben.
Anschließend ging es schnell wieder zurück in den Großen Saal. DIARY OF DREAMS, um den charismatischen Frontmann Adrian Hates sowie Partner Gaun:A, D.N.S. und Torben Wendt waren angesagt und sorgten für melancholische Stimmung unter den zahlreich Anwesenden.
Dann schnell zurück durch die Gänge und in die kleinere Räumlichkeit. AGONOIZE aus Berlin begannen gerade ihren Auftritt. Eine sichtlich rasante Show wurde dargeboten die deutlich "Blutspuren" hinterließ. Nichts für schwache Nerven… ;-)
BLUTENGEL hieß der vorletzte Act im Großen Saal. Es war eine solide Show um Chris Pohl und Co., die augenscheinlich immer wieder eine große Schar von Fans lockt. Selbst das die Videowand am Anfang die bewegten Bilder seitenverkehrt zeigte, brachten den Star der schwarzen Szene nicht aus dem Rhythmus.
DE/VISION schließlich spielten in der kleinen Lokalität Songs ihrer neu erschienen "Best of". Eigentlich hätten sie einen Auftritt im größeren Nachbarsaal verdient.
Um 24 Uhr trat als Hauptact die schwedische Band COVENANT, bestehend aus Sänger Eskil Simonsson und Joakim Montelius auf. Für das fehlende dritte Bandmitglied Clas Nachmanson, wurde ein würdiger Ersatz für den Liveauftritt gefunden; Daniel Myer der unter anderem bei HAUJOBB werkelt. Etwas Abstimmungsprobleme unter den Drei'n schien es zu Beginn zu geben, aber ab dem zweiten Stück lief es wie am Schnürchen. Die Show war schließlich trotzdem perfekt.
Nach 1 Stunde und 3 Zugaben war mit "Call the Ship's to Port" Schluß und ein angenehmer Abend ging zu Ende.
Was bleibt ist die Vorfreude auf das 11. DARKSTORM zu Weihnachten 2007 und somit auch ein alljährliches Treffen mit alten Freunden und Bekannten.
Setlist Headliner COVENANT - DARKSTORMFESTIVAL 2006
01. Intro/20Hz
02. Bullet
03. Brave New World
04. We stand alone
05. Invisible & Silent
06. The Men
07. Ritual Noise
08. Stalker
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09. Happy Man
10. Dead Stars
11. Call the ships to Port
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