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Donnerstag, 01.11.2007
>> Konzertfotos <<
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Was tun vier Musiker, ausgestattet mit Cello, plus Drummer? Sie spielen Cello Rock, was auch sonst? ;-)
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Das Haus Auensee ist an diesem Abend gut gefüllt und der eine oder andere hat hier (anders als zum völlig ausverkauften Tourstart in Hamburg am 21.10.2007) noch Glück, sich an der Abendkasse eines der Tickets zu sichern.
Zwei ebenfalls finnische Vorbands haben APOCALYPTICA mitgebracht um die Fans aufzuwärmen – STAM1NA und die sehr junge Band STURM UND DRANG.
Der Beginn des APOCALYPTICA-Konzerts hat etwas Mystisches: Auf der Bühne des Auensee sind vier Stühle mit überdimensionaler Lehne zu sehen, die in eine fahles weißes Licht getaucht sind. Aus dem Dunkel tauchen die Künstler auf und nehmen unter lautstarkem Jubel des Publikums Platz.
Mit den ersten angespielten Klängen der Celli zu „We Collide“ verstummen die Besucher vorläufig, um fast ehrfürchtig zu lauschen.
APOCALYPTICA aus Finnland haben das Spiel mit dem klassischen Cello-Instrument zu spezieller Perfektion getrieben.
Zwischendurch ein LoveSong zum Luft holen, doch viel mehr Hard Rock bis Metal-Songs werden von den Viern (live werden sie von einem weiteren Cellisten unterstützt) auf einzigartige Weise interpretiert und während ihrer Shows meisterhaft, inklusive passender Lichtshow, in Szene gesetzt.
Atemberaubend und in für die Akteure schweißtreibendem Tempo werden die Stücke förmlich vorgelebt. Neben den Celli kommt hier auch ein maßgeblicher Teil dem Drummer Mikko Sirén zu, der mittig, knapp hinter den Cellisten und etwas erhöht positioniert seine Arbeit verrichtet. Er scheint sich völlig zu verausgaben und bekommt das ein oder andere Solo im Set zuerkannt, welches noch mehr von ihm fordert.
Auf Gesang wird während ihrer Touren traditionell verzichtet. Diesen Part übernimmt jeweils ein Cello beziehungsweise das sehr textsichere Publikum. So kommt auch die aktuelle Single I’m Not Jesus ohne Gastsänger Corey Taylor aus und erscheint uns fast noch intensiver.
Präsentiert man dem Leipziger Publikum heute Abend bereits das sechste Studioalbum, so dürfen neben brandneuen Stücken natürlich Songs vom ausschlaggebenden Debütalbum aus dem Jahr 1996 nicht fehlen. „Enter Sandman“ wurde zelebriert und später ebenso „Nothing Else Matters“.
Zwischen den Songs sind die Musiker, ausgestattet mit Mikrofon schon mal locker auf einen Smalltalk und kleine verbale Späßchen miteinander aus und führen durch den Abend. So wurde das Publikum auch mit dem sinngemäß deutschen Ausspruch „Hier ist unsere zweite Heimat“ geadelt!
Nach gut 90 Minuten inklusive zwei geforderten Zugabenblöcken und dem finalen Nina-Hagen-Rammstein-Cover-Song „Seemann“ bedankten sie sich sichtlich ausgepowert aber glücklich bei den Fans… Zurück im Saal blieb ein von dieser wirklich einzigartigen Band beeindrucktes Publikum…
Autoren: Falk / Peggy
Überzeugt euch mit unserer Konzert-Galerie von der Stimmung vor Ort in Leipzig!
Das Copyright der Bilder liegt beim Fotografen Falk Scheuring! Jede Weiterverwendung ist nur mit seinem Einverständnis gestattet!
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