OOMPH! Interview am 26. Mai 2006 vor dem Gig in Leipzig

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OOMPH! Interview am 26. Mai 2006 vor dem Gig in Leipzig

"Es ist auch immer wieder überwältigend, zu sehen, dass Leute ihre Freizeit und auch Geld opfern, um irgendwie bei drei, vier, fünf, sechs Shows, bei dieser Tour dabei zu sein."

 

Ziemlich genau acht Wochen nach unserem ersten Interview mit dem OOMPH!-Trio in Dresden, anlässlich der Veröffentlichung vom neuen Album, empfing uns Sänger und Mastermind Dero vor dem Leipzig-Konzert zum Gespräch Teil 2.


Interview geführt von Markus (mr), Mira und Falk:

 

mr: Hallo Dero! Ihr seid gerade auf Tour, habt bereits drei Gigs gespielt. Wie ist euer bisheriges Resümé?

Dero: Bisher ist alles prima, wir können uns nicht beklagen.
Die Stimmung ist gut, sowohl innerhalb der Crew als auch innerhalb der Band, als auch im Publikum. Die Shows laufen gut, zahlreich erscheinen die Leute. Es läuft eigentlich alles perfekt.



mr: Euer Gig in Erfurt am 19. Mai wurde kurzfristig abgesagt, wegen "medialen Verpflichtungen", wie es hieß. Was war da los?

Dero: Zumindest ist das die offizielle Meldung unseres Managements.
Ich selbst hab das auch das erste Mal auf unserer Homepage (www.oomph.de) vernommen, weil es bis vor kurzem noch hieß, dass wir in Erfurt spielen. Und irgendwann war dann die offizielle Meldung, dass wir wegen "medialen Verpflichtungen" diesen Gig nicht einhalten können.
Ich war darüber selber ein bisschen überrascht. Bis vor kurzem hieß es noch, der Gig könnte kippen, weil es "logistische Probleme vor Ort" gibt.
Warum jetzt genau diese Wortwahl getroffen wurde, bleibt dem Management vorbehalten. Wir selber haben nur gehört, dass es logistische Probleme vor Ort gab. Wahrscheinlich ließ es sich vertraglich nicht anders... [Kunstpause] beschreiben.

mr: Es kursierten Gerüchte, wonach sich Erfurt und Leipzig nicht so gut verkauft hätten... Dero: Davon weiß ich nichts. Bisher laufen alle Gigs ungefähr gleich. Da sind so im Schnitt 1300 bis 1400 Leute da, was ich nicht schlecht finde.
Weil wir momentan keinen Nummer-eins-Hit haben, hab ich nicht damit gerechnet. Das letzte Mal hatten wir im Schnitt 2000 Leute. Es sind ja immer ein paar Leute da, die aufgrund eines Nummer-eins-Hits wie "Augen Auf" sagen, "das kuck ich mir mal an." Die hast du natürlich diesmal nicht dabei, weil wir gerade keinen haben. Deswegen finde ich einen 1300er-, 1400er-Schnitt absolut okay. Davon weiß ich also ehrlich gesagt nichts.

mr: Das sind halt die Gerüchte, die eben aufgrund so einer etwas seltsamen Begründung im Umlauf sind. Dero: Ja. Ich fand es auch seltsam.

mr: Die Erfurter Eintrittskarten sind für das heutige Konzert in Leipzig gültig. Erwartet ihr missmutige Reaktionen aus dem Publikum? Dero: dero: Keine Ahnung. Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendjemand ernsthaft denkt, dass eine Band mit sowas wirklich was zu tun hat. Eine Band in unserer Größenordnung hat ein Management im Hintergrund, das die Tour plant und die ganze Logistik macht.
Die Band bekommt nur gesagt, ihr spielt dann und dann und dann. Das war's. Mehr haben wir mit einer Tourvorbereitung nicht zu tun. Von daher...
Na gut, kann sein, dass der "Ottonormalverbraucher" gar nicht dahinter schaut und denkt, wir sitzen da wirklich am Telefon und planen unsere Tour selber...

mr: Ich hab mich mal im Forum auf eurer Homepage umgesehen und durchaus Einträge gefunden, die eher diese Ansicht wiedergeben... Dero: Ja, schon.
Aber für die kann ich nichts, wenn die sich nicht wirklich darüber Gedanken machen und wirklich den Wissensstand eines ganz unbedarften, nicht materie-affinen Menschen haben - was soll ich da machen?
Dagegen kann ich nichts tun. Normalerweise weiß jemand wie die Mechanismen sind.
Ich kann nur sagen, dass wir in Erfurt hätten spielen wollen - gar kein Thema! Aber es hat nun mal nicht stattgefunden und das ist eine Sache, die in höherer Ebene so ausgefochten wurde, von dem Veranstalter und unserem Management. Wir haben das nur so - und genau so - vorgesetzt bekommen: wir spielen da nicht aus den und den Gründen. Und dann stand die Meldung da...
Ich kann nur jedem versichern, der irgendwie spekuliert, dass wir an dem Tag keinen Fernsehauftritt oder ähnliches hatten. So liest sich das ja da raus. Es ist aber nicht so.

mr: Ihr spielt heute in Leipzig im Haus Auensee und bereits in einer Woche wieder auf dem Wave-Gotik-Treffen. Ist ein solch kurzer zeitlicher Abstand nicht eher unüblich? Dero: Na gut, das war ja auch so ein Ding, das im Rahmen dieser Aktion mit Erfurt mit dem Veranstalter gehandelt wurde, so wie ich das mitbekommen habe.
Es hieß, der Gig kann aus irgendwelchen Gründen nicht stattfinden, aber dafür spielt ihr dann beim WGT. Da haben wir gesagt, für uns ist das generell kein Problem.



OOMPH! - Flux Dero Crap

mr: Ihr seid auch für das Secret-Garden-Festival bestätigt.

Dero: Ja, genau. In Hannover.

mira: Kommen da noch mehr Festivals? Dero: Wir spielen hauptsächlich Festivals im europäischen Ausland: Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Österreich, Schweiz.
In Deutschland halt nur so ein paar Handverlesene.

falk: Wie werdet ihr eigentlich im nicht-deutschsprachigen Raum angenommen? Dero: Eigentlich relativ positiv. Die Leute beschäftigen sich mit deutschsprachiger Musik und Musik, die aus Deutschland kommt, nehmen das gut auf...
Ich denke, deutsche Musik hat weltweit so eine Art Exotenbonus und hat den schon immer gehabt, ich denke da an Kraftwerk und solche Bands.
Auch die Scorpions auf ihre Art und Weise. "Oh, ne Band aus Deutschland" - das ist immer noch so.



falk: Beim WGT im Jahr 2003 habt ihr auf der Parkbühne gespielt. Das war damals ein ziemliches Regenkonzert...

Dero: Ich erinnere mich.

falk: Ich war damals dort und es war toll! Dieses Jahr ist es wieder dieselbe Location. Hoffen wir mal auf besseres Wetter, oder? Dero: Ja, besseres Wetter wäre natürlich nicht schlecht. Aber das hat der Stimmung keinen Abbruch getan, wie du schon gesagt hast. Die Leute haben toll mitgemacht.
Es war ja ganz lang nicht klar, ob das Konzert überhaupt stattfinden kann, denn es war ja extremes Gewitter und die Veranstalter haben überlegt, ob sie das absagen. Schon allein aus Sicherheitsgründen, wenn da irgendwo ein Blitz einschlägt... Es war ja alles ganz nass und hätte auch sein können, dass uns der ganze Sound im wahrsten Sinne des Wortes absäuft, dass man gar keinen Ton aus den Boxen kriegt.
Irgendwann hat es dann doch alles geklappt.
Ich hatte in der Zwischenzeit so ein bisschen den Alleinunterhalter da gemacht. Die Leute hatten wirklich Spaß.
Man muss auch sagen, es war davor echt megawarm und diese Abkühlung tat wahrscheinlich auch allen gut.
Es war ein schönes Konzert und ich erinnere mich gern zurück.
Wir haben auch nach wie vor viele Einträge in unserem Forum, die sagen, das war wirklich ein denkwürdiges Konzert.



mira: Und das diesjährige WGT ist nun also der Erfurtersatz?

Dero: Uns wurde das zumindest so mitgeteilt.
Wie gesagt, ich kann immer nur nochmal betonen, dass wir mit unserer Festival- und Liveplanung in so fern gar nichts mehr zu tun haben. Wir nehmen irgendwann die Liste der Gigs entgegen und sagen, okay dann und dann müssen wir halt auf Tour gehen, alles klar.
In der Zwischenzeit schreiben wir unsere Musik, geben Interviews... Wenn wir das noch machen würden - das wäre gar nicht möglich.
Normalerweise brauchst du dafür auch ein Unternehmen. Du musst geschult sein in dem Festival- oder Live-Metier, du musst genau die Vertragssituationen kennen... Als Musiker das auch noch zu machen, ich meine, das geht eigentlich gar nicht. Dafür hat man sein Management, die machen das, und bekommt das dann gesagt.
Es gibt natürlich einige Leute, die überhaupt keine Ahnung haben von der Materie, die sagen dann "Oomph! haben da nicht gespielt. Die buchen natürlich ihre eigene Tour und sind dafür verantwortlich dass sie hier und da nicht spielen."
Ich kann nur sagen: Nein, das ist nicht so. Das hängt auch manchmal von so vielen Faktoren ab, das kann die Band überhaupt nicht beeinflussen.

mr: Das ist halt nicht das romantische Bild, das man als Musikkonsument hat. Aber die Rechtfertigung ist auf jeden Fall glaubhaft angekommen.



mr: Eure Veröffentlichung "GlaubeLiebeTod" liegt nun acht Wochen zurück. Wie ist hier euer Resümé?

Dero: Bisher ist alles positiv.
"GlaubeLiebeTod" hält sich wacker in den Top-20 der Verkaufscharts, die Resonanzen sind super auf unserer Seite und im Publikum, die Leute feiern die Scheibe ab, sagen, "Mensch, das ist wieder ein toller Schritt in eine neue Richtung ohne die Glaubwürdigkeit zu verlieren, ohne die Wurzeln zu verleugnen, die man hat...!"
Sie wird sehr positiv aufgenommen. Auch live! Die neuen Songs - sieben neue Songs spielen wir - werden mitgesungen.
Also das ist Wahnsinn, wie schnell die Leute die Songs auch draufhaben.



mr: Und die Kontroverse um "Gott ist ein Popstar" ist auch mittlerweile komplett der Vergangenheit angehörig?

Dero: Naja, die Leute reden noch darüber und du wirst auch in jedem Interview darauf angesprochen:
Wie war das damals, wie seht ihr das heute, hat euch das was gebracht, hat euch das geschadet, wie seht ihr das selber?
Ich kann immer nur sagen, gut, klar, die Leute reden darüber, das ist schon mal positiv für eine Band. Was es natürlich gebracht hätte, wenn wir beim Echo aufgetreten wären, das kann ich auch nicht sagen. Das sind knapp zehn Millionen Leute, die das sehen. Hätten wir da spielen können, hätte uns das vielleicht eine ganz andere Woge der... hmm... Euphorie oder wie auch immer gebracht. Keine Ahnung, kann ich echt nicht sagen.
Vielleicht auch nur eine ganz neue Woge des Zorns und des Schockiertseins - kann natürlich auch sein. Wer weiß?

mr: Dann hätte wahrscheinlich auch die B***-Zeitung und anderes in dem Niveau etwas mitbekommen.

Dero: Wahrscheinlich, ja.

mr: So wärt ihr möglicherweise die - Pardon - "Ekelrocker" gewesen, um mal auf die Lordi-Schlagzeile anzuspielen.

Dero: dero: Kann sein, kann durchaus sein.
Klar, die Massenmedien und gerade die Boulevardpresse ist immer offen für solche Sachen und nehmen das immer gerne auf. Wie gesagt, wir hätten auch gerne auf der Echoverleihung gespielt. Das ist ja auch wieder so eine Sache! Auch da sind wir nicht daran schuld, dass wir ausgeladen wurden.
Da hieß es auch bis kurz vor der Ausladung, ihr könnt da spielen, kein Problem. Und dann kam irgendwann die Absage.



mira: Andere Frage: Mit der Auswahl eurer Vorbands habt ihr auch nichts direkt zu tun?

Dero: Das kriegen wir schon, wir bekommen sozusagen Kandidaten zugeschickt, da kriegst du so zehn Tapes oder CDs und hörst dir das an und sagst, das find ich gut, damit könnte ich leben, das finde ich total Scheiße.
Da haben wir schon vollstes Mitspracherecht und entscheiden das mit.
Also wenn da irgendeine Band dabei ist, die uns musikalisch überhaupt nicht zusagt oder politisch oder wie auch immer, und wir uns fragen würden, wie sind die denn drauf, das passt überhaupt nicht zu uns... Man wird ja doch immer mit seinen Vorbands assoziiert und verbunden. Die meisten Leute denken, das, was im Vorprogramm einer größeren Band spielt, das lieben die Bandmitglieder, das mögen die, das hören die selber. Also so ist es nicht. Wir hören uns die CDs und die Tapes an und sagen uns, ja okay, das ist gut, das finden wir nicht gut.
Aber es ist nicht so, dass das unsere Lieblingsbands sind, die da spielen. Es ist schon auch so, dass wir den Bands eine Chance geben, wenn wir sagen, okay da ist Potential, das ist nett, dann bieten wir denen auch durch sowas die Chance dann mal größer zu werden. Aber es ist natürlich nicht so, dass wir da riesig drauf abfeiern.

mr: Gibt es denn einen Kandidaten, den ihr gern hättet? Oder andersherum: Gibt es eine Band, bei der ihr gern einmal Vorband wärt?

Dero: Ach na klar! Es gibt natürlich tausende Bands, mit denen man gern mal spielen würde. Depeche Mode, Metallica, AC/DC...
Also da gibt es natürlich schon große Bands, die einen selber auch beeinflusst haben, mit denen man gern einmal auf einer Bühne - und sei es nur eine Festivalbühne - stehen möchte, das ist ganz klar.
Wie gesagt, wir haben noch nie eine Vorband mitgenommen, die wir total Scheiße finden. So ist es nun auch nicht. Das würden wir auch nie tun. Aber es ist natürlich nicht so, dass hundert Prozent von uns sagen, Hurra, die Band kommt mit, sondern wir sagen einheitlich ja, nette Band, kann man machen - und dann kommt die Band mit.

mira: Und wie fiel die Wahl im konkreten Fall auf Samsas Traum? Was war da ausschlaggebend?

Dero: Auf der einen Seite sind Samsas Traum auch bei unserem Livemanagement Contrapromotion unter Vertrag, da lag es jetzt natürlich nah. Die haben bei uns angefragt ob wir uns vorstellen könnten Samsas Traum mitzunehmen.
Wir haben uns das angehört und gesagt, hm naja... warum nicht?

mr: Und wie war das bei A_Live [Divided]?

Dero: A_Live [Divided] lief über unseren Verlag.
Die sind auch bei Warner Brothers unter Verlagsvertrag und die haben uns dann mal ein Tape zugeschickt und gefragt: Mensch, könntet ihr euch vorstellen A_Live [Divided] mitzunehmen? Das ist eine junge, aufstrebende Band, die wir jetzt gerade ein bisschen promoten wollen. Wir haben uns das angehört und fanden das richtig gut. Und da haben wir gesagt: Klar, super, nehmen wir mit!

mira: Da sind wir mal gespannt, wie es sich anhört!

Dero: Die spielen eine Coverversion von Alphaville und in Berlin hat dann Marian Gold von Alphaville mitgesungen, das war ganz nett.

mr: Stehen da noch mehr solche Aktionen an, oder war das eine einmalige Sache?

Dero: Ich glaub das war eine einmalige Sache.
Er wohnt in Berlin, hat gesagt, da komm ich mal vorbei, da sing ich mit.

mr: Also das war dann spontan?

Dero: Das war spontan, ja.



OOMPH! - Interview 2006 mit Dero

falk: Vielleicht nochmal zum heutigen Konzert... Wie bereitet ihr euch auf den Auftritt vor?
Jetzt laufen erstmal Interviews, das ist klar, aber was macht ihr kurz vor der Show, um in Stimmung zu kommen und warm zu werden?

Dero: Wir hören ein bisschen Musik, ich sing mich warm... Das ist eigentlich immer so der Ablauf.
Wir machen uns ein bisschen locker vor der Show - ist klar - damit wir ordentlich rumhüpfen können. Ich sing mich warm, die anderen Klampfer spielen sich warm, der Schlagzeuger sitzt mit seinen Trommelstöcken und macht sich auch ein bisschen locker.
Ja, und dann geht es irgendwann auf die Bühne.

falk: Wird bei den Vorbands schon mal nach dem Publikum geschaut, wie die Reaktionen so sind?

Dero: Dazu haben wir leider meistens keine Zeit.
Wir haben noch Telefoninterviews bis kurz vor unserer eigenen Show.



mr: Bekommt ihr eigentlich mit, dass euch einige Fans auf Tour nachreisen?

Dero: Da sieht man in die erste Reihe - Mensch, die haben wir doch gestern schonmal gesehen... Ja, das sieht man schon mal, das kriegt man schon mit.

mr: Okay, das können wir unseren Lesern mitgeben: Es lohnt sich!

Dero: Absolut!
Es ist auch immer wieder überwältigend, zu sehen, dass Leute ihre Freizeit und auch Geld opfern, um irgendwie bei drei, vier, fünf, sechs Shows, bei dieser Tour dabei zu sein.
Wahnsinn, wirklich Wahnsinn! Aber für viele ist das Hobby, denk ich mal, so wie andere - keine Ahnung - Marathon laufen oder ins Kino gehen...

mr: Für solche Leute macht man ja auch die Musik, wenn nicht für sich selbst?!

Dero: Ja, in erster Linie für sich selber, in zweiter Linie ist es natürlich toll, dass es solche enthusiastischen Leute gibt.



falk: Nach dem Trouble um "Gott ist ein Popstar", schreckt ihr aber live nicht davor zurück, die guten alten Songs zu spielen, oder?

Dero: Es ist natürlich schwierig bei einem Repertoire von neun Alben, jedem einzelnen Stück und jedem einzelnen Album irgendwo gerecht zu werden.
Wir spielen natürlich die Songs, die mit unserer jetzigen Besetzung am besten live umsetzbar sind. Das heißt, das erste Album... da müssten wir natürlich jede Menge Synthesizer auf die Bühne karren und das wäre dann auch irgendwie für uns eher langweilig.
Deswegen spielen wir schon die Songs, die unserer Meinung nach am meisten rocken. Aber wie gesagt, du kannst nicht jedem Album zu gleichen Teilen gerecht werden. Wir spielen aber schon einen gesunden Querschnitt.
Wir spielen aus fast jedem Album mindestens ein Stück. Dabei sind sieben Songs des neuen Albums, sechs vom letzten Album, wir spielen von "Ego" drei Stücke, von "Plastik" zwei Stücke - oder drei auch sogar - und von "Defekt" auch ein Stück. Also da kommt einiges zusammen bei neun Alben.

falk: Wird es eine A-cappella-Variante geben? Dero: Die gibt es auch, ja. Zum Schluss.

falk: Das gehört mittlerweile irgendwie zu einem Oomph!-Konzert dazu. Dero: Gehört dazu. Die meisten Leute fangen ja schon nach dem letzten Song alleine im Publikum an zu singen "Wie schmeckt dir mein Herz" oder so. Da kann man sich schon gar nicht mehr dagegen wehren.
[lacht]



mr: Tja, im Großen und Ganzen ist damit unser Wissensdurst gestillt.
Möchtest du noch etwas an unsere Leser loswerden?

Dero: Ja! Ich möchte mich generell dafür entschuldigen, dass der Gig nicht stattfindet in Erfurt, kann aber auch nur nochmal sagen: Wir haben damit nichts direkt zu tun.



OOMPH! - Interview 2006



Mai 2006

Interview geführt für HELL-ZONE von Mira Sommer, Markus, Falk

Bandhomepage: www.oomph.de

© HELL-ZONE / Mai 2006

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