BLIND EFFECTS-HeartlandSoundFormation

Geschrieben von talecs am . Veröffentlicht in CD-Check

blindeffects.jpg VÖ - Termin:  30.04.2010

Info: Dark Electro aus Weißenfels

Bilder von der Releaseparty in Weißenfels >>>>

BLIND EFFECTS
- Heartland Sound Formation -

Label: Danse Macabre

Veröffentlichung: 30. April 2010 Stil: Industrial / Electro / EBM


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Wie wir bereits im letzten Jahr beim PROJECT PITCHFORK-Konzert lernten, hat Weißenfels eine durchaus interessante Electroszene. Wegbegleiter und Bestandteil sind seit fast 10 Jahren die BLIND EFFECTS. Nicht zuletzt auf zwei Gigs im PITCHFORK-Vorprogramm haben sich die Jungs ihre Livesporen seit langem verdient. Ab Mai steht bald der dritte Longplayer in den Regalen. Und „Heartland Sound Formation“ kann wirklich Einiges!
 
Man nehme brachiale Elektroklänge, koche daraus eingängige Melodien und dazu eine ungewöhnliche Prise 80er Jahre Metal Gitarrensoli.
 
Und so steigen die Jungs mit “Weapons in paradise”  unwahrscheinlich kraftvoll und eingängig ein. Ohne Frage ein sehr guter Auftakt für das Album. Mit “Divide” geht es dann tanzbar und zugleich melodiös weiter. Dabei wird schon das erste 80er-Gitarrensolo angestimmt.
Fast balladesk folgt “Assholes like me”. Auch hier zeigen sich wiederum Hitqualitäten. Doch die ruhigen Klänge verfliegen recht schnell und mit “Bitch” brennt der Dancefloor wieder.
Nicht mehr ganz unbekannt wartet auf Platz 5 der “Painkiller”. In Insiderkreisen ist die Nummer schon ein Clubhit und wenn man hier nicht das Tanzbein schwingt, wann sonst.
 
Mit  “(I am) your violence” bietet sich dann noch eine der großen Melodien dieser Platte. Eíne schöne Nummer die durch ihren Wiedererkennungswert sofort heraussticht und ins Ohr geht. Nahezu popig fällt auch noch  “Salty rain” aus. Gegen Ende der Platte wartet dann noch mit “Time” ein ansprechendes deutsprachiges Duett mit der weiblichen Unterstützung von Ini W.

Der letzte Track des, sagen wir Originalteils, “einSchlag” ist textuell recht einfach strukturiert, verfehlt aber seine Wirkung nicht. Der Rest des Albums ist dann leider Standartremixarbeit von befreundeten Projekten.
Hier fällt wiederum die Futurepopversion von “Assholes like you” auf, in der sich die Stimme von Ini W. viel besser einfügt. Das Ding hat echt  poppiges Hitpotential.


 Als Fazit bleibt zu sagen: Wenn ihr auf ehrliche, gutgängige Elektromusik jenseits von Old- oder Newschool steht, dann ist „Heartland Sound Formation“ genau das Richtige für euch. Ein paar kleine Punktabzüge gibt es  in Sachen Mix und Produktion. Hier liegt noch viel Potential vor Allem beim Herausarbeiten der Stimmen und Sounddetails.

Am Samstag den 1. Mai 2010 fand die Recordrelease-Party im Schlosskeller Weißenfels. Mit dabei waren PROFANE FINALITY und LORDS ASSISTANTS.  Fotogalerie >>>>

releaseflyer_web_450.jpg
 
Trackliste:

01 we
apons in paradise
02 divide
03 assholes like me
04 bitch
05 painkiller
06 (I am) your violence
07 (only one) possibility?
08 salty rain
09 time (2010 version mit Ini W.)
10 einSchlag
11 painkiller (profane finality remix)
12 assholes like you (a.friend rmx feat. Ini W.)
13 divide (inXsense remix)
14 bitch (neustrohm remix)
15 (only one) possibility? (lo-fi mix by xotox)
 
 

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