VÖ - Termin: 23.04.2010
Info: Electro meets Emotion
Lost Area | ![]() |
Beiden Alben konnten sich im Laufe der Zeit mit ihren Clubsongs „Painbringer“, „Amnesia“, oder auch „Changes“ in die Herzen der Leute spielen und sorgten für volle Club-Tanzflächen.
Diverse Webradios haben LOST AREA als feste Größe in ihrem Programm, Clubs buchen die Band in regelmäßigen Abständen immer wieder gern.
So wurde es nur noch eine Frage der Zeit bis führende Szenebands auf Lost Area aufmerksam wurden. Es folgten diverse Auftritte in ganz Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Supportgigs für AND ONE, PROJECT PITCHFORK, DIARY OF DREAMS, THE CRUXSHADOWS, ROTERSAND und SITD.
Das geht gleich mit dem Track 1 „Memoria“ los und verfestigt sich mit dem stampfend startenden „Bloodrain“, welches sich im Verlauf recht überraschend durch den dominierenden Gesang entwickelt.
Geradewegs auf die Tanzflächen zielt „Mirror“ ab und weiß zu überzeugen. Bereits beim Intro zu dem Stück möchte man am liebsten loszappeln. Wer einen Vergleich benötigt: Rein den Sound betrachtet, ist es zwischen COVENANT, VNV NATION und FROZEN PLASMA einzuordnen und erscheint doch klar selbstständig.
„Guardian Angel“ kommt sehr melancholisch und ruhig, verschafft damit eine Verschnaufpause, ist mir generell aber zu beliebig auswechselbar gestaltet. Evil Eye“ geht richtig los als UpTempo-Nummer, wirkt mir über Teile hinweg relativ sperrig. Eine Ballade fügt sich mit „Desire“ passend in das Gesamtbild ein. Munter im Takt weiter geht die tanzbare Reise mit Stücken wie „Nothing“, „Strangers“ und „Eye Of The Storm“.
Als verwurzelter PROJECT PITCHFORK-Fan, kann ich persönlich mich mit Song Nummer 11, der LOST AREA Variation zu „I Live Your Dream“, nicht so recht anfreunden. In dem Moment sage ich: Original bleibt Original! Hier würde mich mal weitere Meinungen interessieren. Allerdings könnte ich mir wiederum das Teil gut im Live-Set von LOST AREA vorstellen.
Mit dem extravaganten deutschsprachigen Stück „Ikarus" klingt das Werk langsam aus und als Bonus enthält es den Remix zu „Unborn“, vom FUNKER VOGT-Nebenprojekt GECKO SECTOR.
Electro trifft Emotion – Dieser Spruch passt sehr gut auf dieses „Memoria“-Album!
01. Memoria
02. Bloodrain
03. Mirror
04. Lies
05. Guardian Angel
06. Evil Eye
07. Desire
08. Nothing
09. Dream On
10. Strangers
11. I Live Your Dream
12. Eye of the Storm
13. Ikarus
Bonus-Track
14. Unborn (Gecko Sector Remix - Sideproject Funker Vogt)
