COMBICHRISTLeipzig - Club Hellraiser - 27.11.2009
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Copyright Fotos: Falk Scheuring
Sie heizen dort den R-Fans mit ihrer Electro-Punk-Show quer durch Europa in ausverkauften Hallen gehörig ein. Als ob ihnen dies nicht genug ist, schieben COMBICHRIST an den eigentlichen freien Tagen (den Off Days) noch eigene Fulltime-Shows dazwischen und spielen fast 40 Auftritte in 6 Wochen!!! So kommt es also, das die Band innerhalb von nur 4 Tagen zum zweiten Mal in Leipzig spielt. Na wir wollen erleben, wie fit Andy und seine Bandmitglieder nach der Halbzeit der Shows noch sind und begeben uns erwartungsvoll auf den Weg nach Engelsdorf, am Rande von Leipzig. Am Club HELLRAISER eingetroffen, hält sich die Schlange Wartender vor dem Eingang in Grenzen und auch drinnen sieht es noch sehr „luftig“ aus. Doch noch ist Zeit bis zum Headliner. Es soll schließlich noch ein Supportact erscheinen, über den nun heftig spekuliert wird. Zum angesagten Beginn um 21 Uhr bleibt die Bühne jedenfalls völlig unbelebt. Die Fans, teilweise heftig blutrot "geschminkt", harren trotzdem am Bühnenrand aus. Mittlerweile hat sich die Location angenehm mit Besuchern gefüllt und man vertreibt sich die Zeit unter anderem am Merch-Stand, wo man sich sogar mit Devotionalen des HELLRAISER-Clubs ausstatten kann.

Links und rechts flankiert von seinen „höllischen“ Drummern Joe Letz (Drums) und Trevor Friedrich (Percussions) , im Hintergrund Z_Marr an den Keyboards und vor sich die gierende Publikumsmeute. So beginnt Mastermind Andy LaPlegua ohne irgendwelche Umschweife die Show. Musik ist hier die Droge. Gemäß seinem aktuellen Album „Today We Are All Demons“ läßt er die Geister hemmungslos von der Leine.
Anstelle einer Begrüßung wütet er sogleich zu „All Pain Is Gone“ über die Stage. Das trifft natürlich voll den Geschmack der Fans, die sofort zu 100% dabei sind. EBM, gemischt mit einer gehörigen Portion Aggro und Technostyle wird bei COMBICHRIST zu einer schier unbändigen Mischung, die unweigerlich Bewegungsdrang auslösen muß und live pure Energien freisetzt.
Andy fegt derweil unablässig über die Bühne, shouted (Singen möchte man nicht sagen), post, nimmt Kontakt zu seinem Publikum auf. Immer weiter peitschten sich Band und Fans vorwärts, ohne Pause. Ihm und seinen Mitstreitern merkt man momentan jedenfalls den Tourstress (noch) nicht an.
02. Scarred
03. Rain Of Blood
04. This Is My Rifle
05. Without Emotions
06. Sent To Destroy
07. Demons
08. Body Beat
09. I Like To Thank My Buddies
10. Electrohead
11. Blut Royale
12. Fuck That shit
13. Shut Up And Swallow
14. This shit Will Fuck You Up
15. What the Fuck Is Wrong With You
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