UNHEILIG auf "Große Freiheit" Tour... GALERIE mit Konzertfotos >>
Copyright Fotos: Falk Scheuring
Den angestammten UNHEILIG-Fans ist diese Halle auf jeden Fall ein Begriff, denn sie und das umliegende Gelände sind Stammplatz des alljährlichen Wave Gotik Treffens. Das Ambiente dieser ehemaligen Messehalle ist vorsichtig ausgedrückt eher als nüchtern zu bezeichnen.
Oh, der Soundcheck läuft noch denke ich, aber halt, das klingt doch bereits arg nach ZEROMANCER.
Über eine halbe Stunde vor der offiziell angekündigten Zeit hatten die Norweger ihre Show gestartet. So bekam ich wie sehr viele andere, nur noch einen winzigen Teil davon mit. Öfters wurde im Verlauf dieses Abends dann noch von Unwissenden die Frage gestellt, wann denn eigentlich ZEROMANCER an der Reihe sind. Auf die Antwort folgten stets lange Gesichter, denn die energetische Electro-Rock-Band um Alex Moklebust ist weit mehr als nur ein winziger Support-Act.
Nun erst einmal ein Blick in die Runde: Die Stage war mittig in dieser Messehalle errichtet (wie zum WGT, wer es kennt) so das man von vielen Seiten eine gute Sicht auf das Geschehen erhalten konnte. Leider leidet der Sound seitlicher stehend schon sehr. Die Akustik in einer solchen Venue ist eben alles andere als leicht auszusteuern.
Sehr zügig wurde nun auf der Bühne der Umbau für, sozusagen den Co-Headliner, DIARY OF DREAMS vollzogen. In bestes Licht getaucht, konnte die Band um Adrian Hates ihr Set beginnen. Begeistert wurden sie von den mittlerweile sehr zahlreichen Fans in Empfang genommen. Die Menge jubelte und ging sofort voll mit. Ein klasse Gefühl für die Band, so empfangen zu werden. Heuer hatten sie mehr Platz auf der Bühne einnehmen können, als beim Konzert in Dresden. So bekam insbesondere Gaun: A an seiner Gitarre den nötigen Platz sich auszuleben. Neben Drummer D.N.S ergänzen neuerdings Gitarrist Flex sowie Leandra an den Keyboards die Livecrew. Gemeinsam legten sie ein beeindruckendes düster-rockiges Set hin. Auch bei vielen neuen UH-Fans, schien die Band gut anzukommen und fortan in guter Erinnerung bleiebe.
5000 Besucher richteten ihren Blick zur Bühne, wo sich zuerst die überdimensionale Leinwand mit Leben füllte. Vergessen ist in diesem Moment die karge Hallenumgebung. Willkommen in der Welt des Grafen heißt es jetzt Es beginnt ein Video, angelehnt an den „Geboren Um Zu Leben“-Clip, in welchem der Graf an Stränden entlangwandelt. Diese Projektionen sollten sich wie ein roter Faden als Zwischeneinspieler durch die Show ziehen.
Doch das kann, das darf noch nicht alles gewesen sein. Schnelle Tränen weg wischen, denn Herr Graf entert nach den Zugaberufen erneut die Bretter und löst die Stimmung mit dem rockigen „Ich gehöre mir“. Schließlich wird die Ballade „Mein Stern“ angestimmt. Dazu vervollständigt der Graf das Bild des Album-Covers und schwingt nun auf dem Schiff stehend, zu dem Song eine Flagge.
Ein ob des Beifalls sichtlich gerührter Graf bedankt sich bei den Fans gemeinsam mit seinen Bandkollegen Licky, Henning Verlage und Drummer „Potti“.
Ein atemberaubendes Konzert geht zu Ende und auch ich ziehe mich nun an einen der Bierstände zurück, um den feinen Abend mit einem Kühlen ausklingen zu lassen, während glückliche Gesichter an mir Richtung Ausgang vorbei streifen.....
02. Seenot
03. Schenk mir ein Wunder
04. Unter deiner Flagge
05. Feuerengel
06. Abwärts
07. Halt mich
08. An Deiner Seite
09. Freiheit
10. Astronaut
11. Große Freiheit
12. Kleine Puppe
13. Unter Feuer
14. Maschine
15. Für Immer
16. Lampenfieber
17. Geboren um zu leben
Zugaben:
18. Ich gehöre mir
19. Mein Stern