GOLDEN APES - Riot

Geschrieben von Detlef Fink am . Veröffentlicht in CD-Check

GOLDEN APES - Riot Album

VÖ - Termin: November 2012

Info:feine filigrane und
stillere  Klänge

GOLDEN APES - Riot

Label: AF Music

Veröffentlichung: November 2012 Stil: Gothic-Rock

 
 
 
Mit ihrem Album "Denying The Towers Our Words Falling" von 2010 ließen die GOLDEN APES schon ahnen, wohin es in der Zukunft mit der Band soundtechnisch gehen soll. Mit neuem Drummer und zusätzlichem Gitarristen und damals noch als Gast an den Keyboards Sven Wolff, dem ehemaligen Bandmitglied, wurde hörbar am Sound geschraubt.
Nun 2012, mit ihrem mittlerweile siebenten Album RIOT wurde nochmals dezent nachjustiert. Herausgekommen ist ein erstklassiges, homogenes und dabei unverwechselbar typisches Album der GOLDEN APES. Die Band hat sich selbst, einen neuen Keyboarder und den gewünschten Sound endgültig gefunden. Nun ist klar, dass die Gitarren ihre Position so weit vorn im Sound der Band behalten werden. Die Drums und der Bass bieten das unaufdringliche Fundament für die Sounds und Flächen von den Keys, den Gesang und die flirrenden Gitarren. So entsteht der markante Sound, welcher nur für die GOLDEN APES steht. Das nennt man dann wohl Alleinstellungsmerkmal! Daran ändert auch nichts, dass gewisse Stimmungen, wie sie auf RIOT zu spüren sind, denen von THE FIELDS OF NEPHELIM nicht unähnlich sind.

So entstehen mächtige Nummern, die sich eher dezent in das Hirn schleichen, wo sie, wenn sie dann dort angekommen sind, förmlich nach Wiederholung schreien. Solche Titel sind für mich ganz speziell "White Days", "Pieces" und besonders "The Happy Losers Sweet Delusions". Der zuletzt genannte Titel deshalb, weil er vielleicht Hitpotenzial aufweist. Anders als die meisten Titel dieser Scheibe hat er durch die hohe Wiederholungsrate der Titelzeile einen gewissen Ohrwurmcharakter.

Überhaupt kann man feststellen, dass auf den letzten Scheiben der "Apes" überdurchschnittlich gutes Material veröffentlicht wurde, nur leider aber kein richtiger Hit für die breitere Masse. Die gestandenen Fans wissen die Kunst der Band zu schätzen und auch live erleben die Affen große Zustimmung. Doch ein richtiger Hit, außer vielleicht "Snow" von ihrem Album "Structures" von 2004, fehlt leider bisher.  
Nun, wo auch der Sänger seine Stimme im Griff hat, und sich nicht mehr wie früher so oft in noch tiefere Stimmlagen quälte, hätte "RIOT" ein absolut makelloses Album sein können. Leider gibt es aber darauf den Song "Venegance". Den hätte es in der Version lieber nicht geben dürfen. Oder kennt niemand der Bandmitglieder die Gesangslinie des Hits "Am Fesnter" von City?

Auch wenn das Album schon 2012 das dunkle Licht dieser Welt erblickte, so ist sein Verfallsdatum keinesfalls erreicht. Das ist eher dunkler Wave-Rock mit einer großen Halbwertzeit, den uns die Güldenen Affen da anbieten.
Also Freunde der musikalisch eher etwas  filigraneren und stilleren  Klänge – reingehört!

TRACKLISTE 1.    PRELUDE
2.    DEVIL
3.    TORMENT
4.    VENEGANCE
5.    HEART’S CORROSION
6.    PRUDENCE
7.    WHITE DAYS
8.    LITHIUM
9.    PIECES
10.    (THE LIGHTS OF) VENUS
11.    ANIMAE
12.    THE HAPPY LOOSERS SWEET DELUSIONS
13.    RIOT


Homepage: www.goldenapes.com

Tags: Golden Apes

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