INTENT:OUTTAKE - About Halos

Geschrieben von Jay Seifert am . Veröffentlicht in CD-Check

INTENT:OUTTAKE - About Halos

Im Auftrag der Vielseitigkeit...

Das Leipziger Projekt Intent:Outtake hat mit "About Halos" sein zweites Album am Start. Ob das sympathische Duo damit an das fulminante Debüt-Album "Wake up call" anknüpfen kann, werden wir hier einmal eingehend klären.

VÖ: 13.05.2016
Label: Sonix-X
Genre: Dark Electro 

Man kann eigentlich sagen, dass es sich bei "About Halos" um ein Konzeptalbum handelt. Wie Titel und Artwork schon andeuten, geht es inhaltlich um die (schein)heiligen Bewohner der Erde. Auch musikalisch ist es mit einer recht düsteren Stimmung versehen, gepaart mit einem ständigen Wechsel im BPM-Bereich der einzelnen Songs. 

Treibende Club-Songs (Neustart, Silberstreif, Der Mammon, Evolution) wechseln sich hier mit ruhigeren Songs (Im Namen des Herrn, Insane, Salt in their Wounds) und epischen Tracks (Equilibrium, Der Weg) gut abgestimmt ab.

Stimmlich erinnert mich Sänger Bastian Polak in manchen Parts sehr an Adrian Hates von Diary of Dreams. Das ist aber keinesfalls negativ, da diese Stimme nahezu wie für diese Songs gemacht ist.

Eines haben 10 der 11 Songs gemeinsam: satte Beats, eingängige Hooklines und sogar in manchen Passagen "Mitsing-Potential". Lediglich der letzte Track des Albums, To Infinity, hebt sich als Ballade mit seichten Pianos und Chören davon ab und bringt eindrucksvoll die Vielseitigkeit des Duos Engleitner/Polak zum Vorschein. INTENT:OUTTAKE können mit "About Halos" an ihr Debüt-Album locker und gekonnt anknüpfen und haben sogar noch einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die Songs wirken noch ausgereifter und feiner, haben aber trotz der allgemein düsteren Stimmung der Songs dadurch etwas weniger Ecken und Kanten. Ob dies nun von Vor- oder Nachteil ist, soll jeder selbst entscheiden. Mindestens ein gefälliges Kopfnicken im Takt wird euch aber jeder Track garantiert entlocken.

Auf Remixe als Ergänzung der 11 Tracks verzichtet man hier und so endet das Hörerlebnis nach nicht einmal 60 Minuten.Band Aber dadurch kommt man sehr schnell in Versuchung, die Repeat-Taste zu betätigen und sich erneut auf die musikalische Reise in die Tiefen von INTENT:OUTTAKE zu begeben.

Ich spreche hier eine absolute Kaufempfehlung aus und das Duo wird noch für mächtig Furore sorgen.
Solltet ihr übrigens die Chance haben die Jungs live zu erleben, so zögert bitte keine Sekunde!

intent outtake logo

Wertung: 9/10

Trackliste:

1. Equilibrium
2. Neustart
3. Scars of Time
4. Im Namen des Herrn
5. Der Weg
6. Silberstreif
7. Der Mammon
8. Insane
9. Evolution
10. Salt in their Wounds
11. To Infinity

Informationen im Web:

www.facebook.com/INTENTOUTTAKE www.intentouttake.de

 

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