LOST AREA - Memoria CD

Geschrieben von HELL ZONE am . Veröffentlicht in Musik-Check

 

LOST AREA Memoria CoverVÖ - Termin: 23.04.2010

Info: Electro meets Emotion

 

Lost Area
- Memoria CD -

Label: Echozone

Veröffentlichung: 23. April 2010 Stil: Electro / Alternative


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Nach ihrem Debütalbum „Dare To Dream“  (2006) folgte das akzentsetzende, in der Szene recht bekannte Album "Man Machine" (2008).
Beiden Alben konnten sich im Laufe der Zeit mit ihren Clubsongs „Painbringer“, „Amnesia“, oder auch „Changes“ in die Herzen der Leute spielen und sorgten für volle Club-Tanzflächen.
Diverse Webradios haben LOST AREA als feste Größe in ihrem Programm, Clubs buchen die Band in regelmäßigen Abständen immer wieder gern.

So wurde es nur noch eine Frage der Zeit bis führende Szenebands auf Lost Area aufmerksam wurden. Es folgten diverse Auftritte in ganz Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Supportgigs für AND ONE, PROJECT PITCHFORK, DIARY OF DREAMS, THE CRUXSHADOWS, ROTERSAND und SITD.
 
 
"Memoria"
Im Jahr 2010 macht sich nun das das Dreier-Gestirn Bertram-Bär-Grundler, bekannt unter dem Namen LOST AREA erneut auf, um uns mit elektronisch-musikalischen Perlen plus konsequenten Texten zum Tanz zu bewegen. Das letzte Album „Man Machine“ hat jetzt immerhin bereits 2 Jahre auf dem Buckel und findet immer noch regelmäßig den Weg in meinen heimischen Player.
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Produziert wurde das neue Album "Memoria" von dem allseits bekannten Gerrit Thomas (Funker Vogt). Große stilistische Änderung zum letzten Album sind beim Neuling eher im Detail und Feinschliff zu bemerken. Mit teils ungewöhnlichen Klängen und Soundelementen wird gearbeitet, das erhöht den Wiederkennungseffekt einiger Stücke enorm. Immerhin 13 neue Tracks plus ein Bonus-Track werden dem geneigten Hörer serviert. Eingängige Melodien und die etwas technisch verfremdete, immer irgendwie sehr melancholisch wirkende Stimme des Sängers ziehen mich in den Bann.
Das geht gleich mit dem Track 1 „Memoria“ los und verfestigt sich mit dem stampfend startenden  „Bloodrain“, welches sich im Verlauf recht überraschend durch den dominierenden Gesang entwickelt.
Geradewegs auf die Tanzflächen zielt „Mirror“ ab und weiß zu überzeugen. Bereits beim Intro zu dem Stück möchte man am liebsten loszappeln. Wer einen Vergleich benötigt: Rein den Sound betrachtet, ist es zwischen COVENANT, VNV NATION und FROZEN PLASMA einzuordnen und erscheint doch klar selbstständig.
 „Guardian Angel“ kommt sehr melancholisch und ruhig, verschafft damit eine Verschnaufpause, ist mir generell aber zu beliebig auswechselbar gestaltet.  Evil Eye“ geht richtig los als UpTempo-Nummer, wirkt mir über Teile hinweg relativ sperrig. Eine Ballade fügt sich mit „Desire“ passend in das Gesamtbild ein. Munter im Takt weiter geht die tanzbare Reise mit Stücken wie „Nothing“, „Strangers“ und „Eye Of The Storm“.

Als verwurzelter PROJECT PITCHFORK-Fan, kann ich persönlich mich mit Song Nummer 11, der LOST AREA Variation zu „I Live Your Dream“, nicht so recht anfreunden. In dem Moment sage ich: Original bleibt Original! Hier würde mich mal weitere Meinungen interessieren. Allerdings könnte ich mir wiederum das Teil gut im Live-Set von LOST AREA vorstellen.
Mit dem extravaganten deutschsprachigen Stück Ikarus" klingt das Werk langsam aus und als Bonus enthält es den Remix zu „Unborn“, vom FUNKER VOGT-Nebenprojekt GECKO SECTOR.
Electro trifft Emotion – Dieser Spruch passt sehr gut auf dieses „Memoria“-Album!
 
Als Gesamtkunstwerk wird das Album wieder einmal optisch eingebettet durch wundervolle Fotoarbeiten der Szene-Künstlerin Annie Bertram auf dem Album-Cover und Arbeiten im Booklet. Sie arbeitete unter anderem schon für Blutengel, Diary of Dreams, Unheilig und  Zeromancer
 
 
Tracklist "Memoria":
01. Memoria
02. Bloodrain

03. Mirror

04. Lies

05. Guardian Angel

06. Evil Eye

07. Desire

08. Nothing

09. Dream On

10. Strangers

11. I Live Your Dream

12. Eye of the Storm

13. Ikarus

Bonus-Track

14. Unborn (Gecko Sector Remix - Sideproject Funker Vogt)